Snow Polo World Cup St. Moritz 2016

Zum ersten Mal gewann das Team Maserati des Italieners Rommy Gianni die Cartier Trophy des Snow Polo World Cup St. Moritz. Jedes Spiel war wie ein Endspiel», sagte Maserati Teampatron Rommy Gianni nach dem Sieg seines Teams gegen das Team Cartier.

Der Veranstalter meldete 13.000 begeisterte Zuschauer und weit über 100 Medienschaffende sahen Schnee-Polosport auf höchstem Niveau. Das Schneeevent in St.Moritz bot vom 29.01.2016 – 31.01.2016 ein tolles Wochenende. Spannende Polo-Spiele und noble Veranstaltungen rund um das Polospektakel.

Ausgetragen wurde der Snow Polo World Cup St. Moritz auf dem See in St.Moritz. Hierzu stellte die gemeindeeigene See-Infra AG die Infrastruktur zusammen. Hierzu gehört, ein 20.000 Quadratmeter grosses Polofeld, zusammen mit externen Dienstleistern wurden 3.500 Quadratmeter an Zeltbauten aufgebaut, sowie Tribünen für 1.100 Zuschauer, Türme, Podeste und Absperrungen aufgestellt. Nicht zu vergessen die ganze technische Infrastruktur, die für so ein Event benötigt wird.

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Zusammenfassung vom Polo-Turnier in St.Moritz
Der Sieg von Maserati beendete die Dominanz des Team Cartier, welches die begehrte «Cartier Trophy» über drei Jahre in Folge gewonnen hatte. Maserati und Cartier hatten ihre Ambitionen auf einen Turniersieg bereits in den ersten Spielen am Freitag 29.01.2016 klar gemacht.

Den Auftakt des Turniers hatten die dreifachen Sieger Cartier und das schweizerisch-brasilianische Team Perrier-Jouët mit einem 6:3 Sieg für das erfahrenere Team Cartier gemacht. Das zweite Spiel war stärker umkämpft und endete mit einem 3:2 Sieg von Maserati über das Badrutt’s Palace Hotel Team von Melissa Ganzi. Am Samstag gelang Badrutt’s Palace Hotel dann der erste Sieg in einem spannenden Spiel über fünf Chukkas: Mariano Gracida schoss das entscheidende Golden Goal zum 6:5.

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Auch in der vierten Begegnung des Turniers gab es ein fünftes Chukka. Hier war es Gonzalez, der das Golden Goal erzielte und so das Spiel für Cartier mit 5:4 gegen Maserati gewann. Trotz der Niederlage konnte Maserati zufrieden sein. Dank ihres Sieges in der direkten Begegnung gegen Badrutt’s Palace Hotel konnten sie sich auf das Endspiel freuen. Der Sonntag würde dieselben Paarungen sehen wie der Samstag.

Nach vier hochklassigen Spielen unter blauem Himmel vor der einmaligen Kulisse der Engadiner Berge stand am Samstagabend der gesellschaftliche Höhepunkt an: An der Snow Polo Night feierte die Polo Familie im voll besetzten Ballsaal und dem King’s Club des Badrutt’s Palace Hotel bis in die frühen Morgenstunden. Zurück auf dem St. Moritzersee verteilten sich die Zuschauer am Sonntag rund um das Spielfeld feuerten die Mannschaften trotz des nun etwas unfreundlichen Wetters frenetisch an.

Kleines Finale: Badrutt’s Palace Hotel - Perrier-Jouët
Wie schon am Vortag war der argentinische 9-Goaler «Tincho» Merlos matchentscheidend und sicherte Badrutt’s Palace Hotel im kleinen Final einen weiteren Sieg. Nachdem er schon das erste Tor erzielt hatte, konterte er das Gegentor von Perrier-Jouët mit einem herrlichen Solo-Ritt entlang der Bande und erzielte das 2:1.

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Perrier-Jouët gelang im dritten Chukka durch einen Penalty der Ausgleich zum 2:2. In einem von Fouls geprägten Spiel gelang es den Gelben jedoch nicht, in Führung zu gehen. Es folgte ein «Safety 60» (das Äquivalent einer Ecke) für die Blauen, der das Tor verfehlt hätte, hätte ihn Gaudenzi nicht in der Luft abgefangen und sauber zwischen die Torpfosten umgelenkt. Nach einem weiteren Tor von Merlos und einer Replik von Perrier-Jouët endete das Chukka 4:3 für Badrutt’s Palace Hotel.

Im letzten Chukka vergaben die Gelben gleich zwei Penalties. Badrutt’s Palace Hotel witterte Siegesluft und besiegelte den Endstand von 5:3 mit einem Tor von Merlos. Ganzi, Merlos, Gaudenzi und Gracida gewannen den La Martina Cup.

Endspiel um die Cartier Trophy: Cartier - Maserati
Das Spiel von Samstag war hart gewesen, doch das Maserati-Duo Musso-Menendes, unterstützt von Vazquez und Gianni, hatte seine Lehren daraus gezogen und wusste, wie Hyde und Gonzalez auf dem Schnee zu umschiffen waren. Hyde und Gonzalez durchbrachen gleich zu Beginn je einmal die Mauer der Maserati-Spieler in weiss und schossen je ein Tor. Musso erwiderte mit zwei Toren für Maserati und glich zum Ende des ersten Chukka auf 2:2 aus.
Das zweite Chukka war für beide Seiten schwierig—es gab nur ein Tor von Menendes für Maserati. Cartier erhielt insgesamt fünf Penalties, konnte aber keinen verwandeln; Maserati erhielt lediglich einen Penalty im gesamten Chukka. Gonzalez und Hyde konnten dank ihrer kräftigen Pferde einige Male ausbrechen, doch die Verteidiger von Maserati hielten an der Strategie fest, die sie das ganze Wochenende über verfolgt hatten: die besten gegnerischen Spieler um jeden Preis gedeckt zu halten. Zum Ende der ersten Halbzeit lag Maserati mit 3:2 in Führung.

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Zu Beginn des dritten Chukka gab es einen Penalty für Gonzalez von Cartier. Das mittlerweile mehlige und etwas unebene Spielfeld erschwerte das Spiel für Spieler und Pferde. Dank einiger entscheidender Fehler des dreimaligen Gewinners Cartier konnte Maserati zum Start ins vierte Chukka die Führung auf 5:3 ausbauen. Cartier zeigte wiederholt ein schönes Zusammenspiel, die Spieler gaben sich den Ball hin und her, das Feld hinrauf und herunter. Hyde verwandelte zwei Penalties und konnte den Rückstand noch auf 5:4 verkürzen.

Eine Minute vor Schluss schien es gar, als ob Cartier ausgleichen und das Spiel in ein Zusatz-Chukka bringen würde. Doch es sollte nicht sein—Maserati blieb den «roten Teufeln» hart auf den Fersen, hielt bis zur letzten Sekunde den Druck aufrecht und trug den Sieg um den 32. Snow Polo World Cup St. Moritz – und damit die Cartier Trophy – davon.

Neben dem Polo-Turnier gab es auch viele VIP-Parties der nobel Marken und Sponsoren des Turniers.

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Fotocredit: fotoSwiss.com/cattaneo

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