Nadine Dinter PR – Berlin

Die etablierte Berliner PR Agentur von Nadine Dinter ist spezialisiert auf Pressearbeit, PR-Beratung und Art Administration. Das Spektrum der Agenturleistungen reicht von klassischer Pressearbeit für kulturelle Institutionen über fachspezifische Beratung zeitgenössischer Galerien bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit und Promotion für Concept Stores und Art Spaces. Der thematische Schwerpunkt von Nadine Dinter PR ist die Fotografie. Darüber hinaus arbeitet die Agentur spartenübergreifend zu den Themenfeldern zeitgenössische Kunst, Lifestyle, Fashion & Beauty sowie Art & Commerce. Networking ist ein zentraler Aspekt der Agenturarbeit: Neue Kontakte aufzubauen und diese mit den bestehenden zu vernetzten, ist die Basis dafür, Neues entstehen zu lassen und gemeinsam Erfolg zu haben.

Die mehrsprachige PR-Spezialistin Nadine Dinter, Kopf und Herz von Nadine Dinter PR, lebt und arbeitet in ihrer Heimatstadt Berlin und wird in Zukunft auf dem Blog von Kevin Underwood als Gastautorin Beiträge veröffentlichen.

Hier ein detaillierter Einblick in ihre Arbeit als Nadine Dinter PR:

Kevin Underwood
Was begeistert Sie am Marketing und an der PR-Arbeit?
Nadine Dinter
An der PR-Arbeit begeistert mich, dass es, obwohl PR-Projekte weitestgehend nach bestimmten Mustern ablaufen, doch immer wieder Besonderheiten, neue Situationen oder Fälle gibt, auf die man speziell eingehen muss. Dadurch wird jedes Projekt zu einem besonderen Auftrag, der wiederum neue Erfahrungen mit sich bringt.

Kevin Underwood
Sie haben Ihre Karriere ganz klassisch begonnen, in der „Old Economy“ als Fremdsprachenkorrespondentin und Marketingassistentin. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich intensiver mit Kunst, Fotografie und PR-Arbeit zu beschäftigen?
Nadine Dinter
Der Kunst und vor allem der Fotografie galt schon immer meine große persönliche Leidenschaft. Durch eigene Fotografie-Projekte und -ausstellungen reifte nach dem ersten Ausbildungsweg der Wunsch, in der Kunstwelt tätig zu werden. Die erste Idee war, eine eigene Galerie zu eröffnen. Das Studium zur PR-Beraterin habe ich bereits 2000 in Berlin abgeschlossen. Nach meinem Abschluss war ich für einige Monate in der Werbung aktiv, bevor es dann im Frühjahr 2001 nach New York ging. Als ich jedoch in New York Kunstmanagement an der NYU studierte und in diesem Rahmen mit erfahrenen Galeristen in Chelsea und auf der Westside sprach, erkannte ich, was das eigentlich bedeutet – nicht nur inhaltlich, sondern vor allem auch finanziell.

2003, zurück in Berlin, habe ich dann alle Komponenten zusammengesetzt – Fotografie, PR und Kunstmanagement – und letztendlich, nach einigen Projekten und Jobs in der Berliner Galerieszene, im Herbst 2006 meine Agentur Nadine Dinter PR gegründet.

Kevin Underwood
Übergesiedelt in die USA, arbeiteten Sie für die namhafte New Yorker Galerie White Columns und waren verantwortlich für den PR-Bereich und das Procurement des Fotografieclubs PPA – Pictorial Photographers of America. Unterscheidet sich die PR-Arbeit in Amerika von der deutschen PR-Arbeit? Wie wichtig schätzen Sie Online-PR und das Thema Social Media ein, wenn es um das Thema der Sichtbarkeit geht?
Nadine Dinter
Man könnte fast behaupten, die Amerikaner hätten die „Public Relations“ erfunden, denn hier wird Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit – sei es für den Kunden oder die eigene Person – großgeschrieben. Es gehört zum guten Ton „on“, d. h. online zu sein, auf E-Mails schnell zu antworten, direkt zu kommunizieren und sowohl physisch als auch virtuell sichtbar zu sein.

Wie relevant und wichtig die Social-Media-Präsenz oder der Online-Auftritt für das Thema ist, hängt von einigen Faktoren ab. Ist das Projekt bzw. die Person zeitgenössisch oder bewegt sich das Projekt in der Vergangenheit bzw. im historischen Bereich? An welche Zielgruppen richtet sich die Kommunikation? Welche Inhalte sollen vermittelt werden?
In jedem Fall halte ich eine Webpräsenz in Form einer Website für wichtig; ein Firmenprofil auf Facebook und einen eher bildlastigen Instagram Account würde ich jedem Kunden, egal ob eher modern oder eher klassisch ausgerichtet, empfehlen.

Der größte Unterschied zwischen dem amerikanischen und dem deutschen PR-Approach ist wohl, dass der amerikanische oftmals „aggressiver“ und „intensiver“ ausfällt, d. h. viele E-Mails, viele Follow-up-Anrufe, ein ausgeklügeltes Storytelling, ausgeprägtes Pampering, z. B. mit exklusiven Previews, teuren Essen, Geschenken etc. der Premium-Medien … obwohl sich letzteres auch hierzulande etabliert hat.

Kevin Underwood
Sie sind ständig bestrebt, Ihr Portfolio weiterzuentwickeln, das Beste für Ihre Kunden rauszuholen, u. A. durch einen Abschluss als PR-Beraterin und in Art Administration. Was genau bieten Sie ihren Kunden?
Nadine Dinter
Meinen Kunden biete ich ein umfangreiches Programm auf internationalem Niveau; von der klassischen PR-Kampagne, Event- und Gästemanagement über Einzelberatung, Mediencoaching, Networking und die Überarbeitung etablierter Inhalte, Looks, Logos etc. in Form einer Neupositionierung.

Kevin Underwood
Wie würden Sie Ihre Kunden beschreiben. Wer passt am besten zu Ihnen?
Nadine Dinter
Wer zu mir bzw. zu meiner Agentur „passt“, entscheide ja nicht ich alleine – denn eine jahrelange Zusammenarbeit, wie ich sie mit den meisten meiner Kunden pflege, ist nur auf Augenhöhe und auf Basis von gegenseitigem Respekt, Pflichtgefühl, Engagement und konstruktivem Austausch möglich.
Wenn ich die letzten elf Jahre seit der Gründung meiner Agentur Revue passieren lasse, hat sich in jedem Fall der Fotografie-Schwerpunkt „rentiert“.

Allgemein gesprochen sind es entweder Fotografie-Galerien oder -künstler, die an mich herantreten und mich engagieren; mein wichtigster und längster Kunde ist die Helmut Newton Stiftung, die ich seit 2008 betreue. Eine große Ehre! Des Weiteren arbeite ich für die Münchener Fotogalerie IMMAGIS, die Galerie Bene Taschen in Köln, das Schweizer Kunstfestival St. Moritz Art Masters sowie für die New Yorker Fotografen David Drebin, Christopher Makos und Vincent Peters.

Kevin Underwood
Durch langjährige Zusammenarbeit mit namhaften Künstlern haben Sie ein nationales wie internationales Netzwerk geschaffen, das nicht nur eine exzellente Basis für zukünftige Projekte, sondern auch Synergien schafft. Ist es schwieriger für Künstler zu arbeiten als für klassische Unternehmen?
Nadine Dinter
Das Interesse, eine maximale mediale Aufmerksamkeit zu erhalten, besteht auf beiden Seiten gleichermaßen. Was sich allerdings doch sehr unterscheidet, ist die Herangehensweise und die Art der Zusammenarbeit. Während man mit einzelnen Künstlern sehr individuell, direkt und eng einem maßgeschneiderten Plan nachgeht, um z. T. auch persönliche Ziele zu erfüllen, geht es bei der Promotion von musealen Ausstellungen neben der Presseresonanz auch um die Erhöhung der Sichtbarkeit innerhalb der Kulturszene, die Steigerung der Besucherzahlen und die Erfüllung von Budgetvorgaben, also neben PR-Zielen auch marketingbezogene Aspekte.

Kevin Underwood
Was steht in den nächsten Monaten auf Ihrem Programm?
Nadine Dinter
Für die nächsten Wochen und Monate stehen viele spannende Ausstellungen auf dem Programm. So eröffne ich zusammen mit der Galerie IMMAGIS am 15. September die Einzelausstellung der deutschen Starfotografin Ellen von Unwerth, führe gleichzeitig Journalisten durch die Kunstmesse POSITIONS Berlin Art Fair und bereite zu Anfang Oktober die Studio-Neueröffnung des Hamburger Porträtfotografen Anatol Kotte vor. Im November steht dann nicht nur die neue Ausstellung in der Galerie Bene Taschen an, sondern vor allem die große, neue Dreier-Ausstellung „Newton. Bourdin. Marino“ in der Helmut Newton Stiftung.

Ich freue mich also wieder auf interessante Interviews, rauschende Events und spannende Begegnungen! Darüber dann auf dieser Seite bald mehr!

Vielen Dank für das Gespräch.

Nadine Dinter PR
www.dinter-pr.de

(Foto: Anatol Kotte)

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